Der Sonnenwagen Schattentheater auf Gebäudefassaden

Nur auf Gebäudefassaden wirft das Theater Anu in dieser einzigartigen Großinszenierung seine Bilderwelten. Riesenhafte Schatten entstehen und zerfallen in Licht, Feuer und Rauch - ein Bilderrausch, der eindrucksvoll Ovids Geschichte von der Fahrt mit dem Sonnenwagen in Szene setzt. Erzählt wird die Geschichte des Phaethon, der übermütig seinem Vater den Wunsch abringt, den Sonnenwagen lenken zu dürfen. Alle Warnungen des Sonnengottes, den Menschen sei es nicht gegeben den "hohen Wagen" zu beherrschen, schlägt er in den Wind. So setzt der Jüngling nichts geringeres als die Welt auf´s Spiel. Bald nach dem Start entgleiten Phaethon die Zügel, jagen die Pferde entfesselt über das Firmament, verlassen die ihnen vorgegebene Bahn. Schon drohen Himmel und Erde in Flammen aufzugehen, die Pole schmelzen, selbst Atlas ächzt unter der Hitze...

     

     

Presse

"Kein Licht, kein Schatten, kein Feuer mehr; nur Stille und das fast ungläubige Staunen über eine Darbietung, der es nicht an zündenden Einfällen mangelte - oder an sprühenden Funken.                                                                                                     (Badisches Tagblatt, Rastatt)

"Wie viele Zuschauer sich am Freitagabend auf dem Hallhof tummelten, ist schwer zu sagen - denn es war stockdunkel. Eine tiefschwarze Nacht, die den Boden bereiten sollte für ein rauschendes Lichterfest, das sich als einer der kleinen Juwelen erausstellen sollte, die jedes Jahr zuverlässig ins Programm gestreut werden.                                (Memminger Nachrichten)

"Am Ende drehte Phaethon eine grandiose Abschiedsrunde entlang der Häuserfassaden, bevor er sich in den Nachthimmel hinein verabschiedet. Die Nacht schluckt das Licht und den Schatten. Zurück bleibt für einen wunderschönen Moment die pure Poesie. Glänzend!"                                                                                     (Wochenpost, Schwäbisch Gmünd)