Die große Reise Inszenierung im Lichterirrgarten

In Zusammenarbeit mit dem "Theater Magica"

Ein Narr hat seine Jahrmarktsbude aufgebaut. Er fängt Bilder aus der Luft, erzählt verrückte Geschichten und treibt mit dem Publikum seinen Schabernack. Wer durch das Tor der Bude tritt, dem eröffnet sich eine ganz andere Welt: Ein Irrgarten aus tausenden von Lichtern. Der Besucher wird zum Reisenden: Koffer - wie Guckkästen  - warten darauf von ihm mitgenommen zu werden. Im Labyrinth leben Figuren, die ebenfalls auf der Suche nach dem Weg sind. Sie erzählen in eindrucksvollen Bildern von Ihren Träumen, vom Nicht-Weiterkommen und von ihren kleinen Inseln des Glücks - ein poetisches Spiel auf dem Weg in die Mitte.

3.500 Kerzen und 250 Koffer.
„Die Große Reise“ spielt in einem Lichterirrgarten, der für jeden Ort einzig kreiert wird. Circa 2000 Zuschauer können ihn jeden Abend für etwa drei Stunden begehen und erfahren. Während der gesamten Dauer wird das Labyrinth bespielt.
Mit der „Großen Reise“ erschafft das Theater Anu eine poetische Platzinszenierung, ein leises Spektakel, das von der Reise des Lebens, der Suche nach Sinn und der Hoffnung, das Glück zu finden, erzählt. Stefan Behr und Sybille Kolbe verwandeln Plätze und Orte in eine begehbare theatrale Installation aus Licht, Bildern und Toncollagen. Tausende von Kerzen gestalten eine Welt, deren Figuren auf ihrer Lebensreise stecken geblieben sind, die aber nie die Hoffnung aufgegeben haben.


Stimmen

„Der Anblick war einfach überwältigend. Mit Tausenden von Teelichtern verwandelte das Theater Anu den Schlosshof in ein Labyrinth aus warmem Licht. Die Akteure, die das Labyrinth bevölkerten, entfalteten Bilder von archaischer Kraft. Sie verwiesen auf Lebensentwürfe, die mal gelingen, mal scheitern, mal an einen Ort fesseln und ein Vorwärtskommen auf der "großen Reise" verhindern. Gefallenen Engeln, die nach dem Land ihrer Träume suchen, an ihren eigenen Koffer oder den Ballast ihres Lebens gebunden sind oder wie Sisyphus eine Aufgabe ohne Ziel erfüllen.

Vom Schlossbalkon aus: Einen atemberaubenden Ausblick auf symmetrisch angeordnete Lebenslinien aus Licht.“

   tête-à-tête,  BadischesTageblatt

  

„Vielen, vielen Dank, dass Sie eine solch unglaublich geniale Inszenierung kreiert haben und in tief beeindruckender Weise Realität werden ließen .....und vor allem viele Menschen die Möglichkeit haben, so etwas erleben zu können.

Ich bin immer noch hoch begeistert von den Momenten und Eindrücken, die ich in den fast drei Stunden auf meiner Reise im Lichterlabyrinth mitnehmen durfte. Es war wirklich eine Reise in die Mitte.
Ich hatte erst um kurz vor ein Uhr gemerkt, dass ich tatsächlich die kompletten drei Stunden auf ‚der Reise’ war. Unglaublich.“

Christine Scharr, Besucherin in Rastatt